Archiv der Kategorie 'Pressespiegel'

Schweineanlage mit 10 000 Sauen geplant

Greifswald In der Gemeinde Alt Tellin, knapp 40 km südlich von Greifswald, plant der niederländische Investor Adrian Straathof Europas größte Ferkelaufzuchtanlage. Dort sollen 10 000 Muttersauen 250 000 Ferkel pro Jahr produzieren. Es wäre Adrian Straathofs neunte Schweine-Anlage in Nordostdeutschland. „Anlagen in solchem Ausmaß stellen eine erhebliche Umweltbelastung dar, sie machen das Leben im ländlichen Raum ungenießbar, von einer artgerechten Tierhaltung kann auch keine Rede mehr sein“, so Ulrike Wolter von der Agrikulturgruppe Greifswald. Nach ihrer Auffassung ist das kein Konflikt, der nur auf lokaler Ebene Wellen schlägt. Diese Art der Tierhaltung beeinflusse Lebensverhältnisse über Landesgrenzen hinweg. Die Flächen auf lokaler Ebene genügten nicht, um Futtermittel für eine solche Masse an Tieren zu erzeugen.

Seit einigen Jahren kämpft die örtliche Bürgerinitiative „Leben am Tollensetal“ gegen dieses Vorhaben. In diesem Frühjahr geht es in die Entscheidungsphase. Die Behörde, die über die Angelegenheit entscheidet, ist das StAUN Neubrandenburg. Über 700 kritische Bürger haben mittlerweile Einwendungen gegen diese Anlage eingereicht. Heute beginnt die öffentliche Anhörung in Demmin. Für das Wochenende 17. bis 19. April sind mehrere Aktionen geplant, u.a. ein Sternmarsch aus drei Richtungen nach Alt Tellin. Die AgriKulturgruppe Greifwald veranstaltet morgen um 19.30 Uhr im IKuWo (Goethestraße 1) eine Infoveranstaltung zum Thema mit Gästen der BI „Leben am Tollensetal“.


Quelle: Ostsee-Zeitung vom 06.04.09

OZ vom 1.Aprill: Grüne errangen Sieg mit Gentechnik-Beschluss

Greifswald Mit eindringlichen Worten argumentierte der Wissenschaftler Dr. Heinrich Cuypers auf der Bürgerschaftssitzung gegen das von der Fraktion Grüne/ok initiierte Vorhaben, Greifswald zur „gentechnikfreien Region“ zu erklären. Ertragssteigerungen bei gentechnisch veränderten Pflanzen, Wachstum auch unter extremen Witterungseinflüssen, die Entwicklung vitaminhaltigerer Sorten waren Begriffe in seinem Plädoyer für ein Greifswald, das sich der Gentechnik nicht verschließen sollte. Mit dem Beschluss indes „ist zu befürchten, dass die Stadt als innovativer Technologiestandort verliert und Investoren abgeschreckt werden“, warnte Cuypers.

Grünen-Fraktionsvorsitzender Dr. Ullrich Bittner wollte das nicht stehen lassen: „Unsere Vorlage zielt nur darauf ab, einen gewissen Schutzraum zu schaffen, mehr nicht. Wir wollen keine Gentechnik im Essen“, brachte er das Ziel auf einen Punkt und erhielt Rückendeckung von der SPD. Solange die Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen nicht eindeutig geklärt seien, „schaden wir uns nur selbst“, erklärte Hinrich Kuessner und erinnerte daran, dass Mecklenburg-Vorpommern als Gesundheitsland wirbt. „Für mich ist das bloßes Wahlkampfgetöse“, mischte sich daraufhin Dezernent Reinhard Arenskrieger in die Diskussion und warf den Grünen vor, „den Eindruck zu erwecken, hier irgendetwas bewegen zu können. Dabei hat der Beschluss Null Relevanz.“ Das sieht auch Ludwig Spring (Bürgerliste) so, der bei diesem Thema die Bundespolitik in der Pflicht sieht. Zudem sei das „Territorium Greifswald viel zu klein, als dass wir da was erreichen“, sprach auch Dr. Lüer Kühne (CDU) gegen das Papier. Doch am Ende konnten die Gegner mit ihren Argumenten nicht trumpfen, die Mehrheit schloss sich dem Vorschlag der Grünen an. Der beinhaltet nun eine freiwillige Selbstverpflichtung der auf dem Gebiet der Stadt tätigen Landwirte, auf den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen zu verzichten. Bei Neuverpachtung soll dieser Verzicht Bestandteil des Vertrages sein. In zwei weiteren Punkten geht es darum, Sorge zu tragen, dass in kommunalen Einrichtungen nur gentechnikfreie Lebensmittel angeboten werden. P. HASE

Quelle: Ostsee-Zeitung vom 1.April 2009

Da der OZ Artikel, die „Argumente“ der Gentechnikbefürworter_innen hervorhebt, wollen wir noch mal auf die Broschüre vom Umweltinstitut München verweisen. Diese zeigt noch mal die Gefahren der Agro-Gentechnik auf. KLICK

eure agriKultur gruppe greifswald

Gentechnik im Widerstreit

kleine Anmerkung: nicht nur die Grünen, wie die Ostsee-Zeitung berichtet, wollen „Greifswald zur Gentechnikfreien Zone machen“ sondern ein ganzes Bündnis aus dem Weltladen Greifswald, dem BUND Meck-Pomm, den hiesigen Bündnis 90/ Die Grünen Ortsverband und uns der agriKultur gruppe greifswald möchte dies.

Die nächste Veranstaltung der Kampagne mit dem Titel Gentechnik im Essen ungeliebt und doch vorhanden? findet übrigens am 19.03. um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Greifswald (Knopfstrasse 18-20) statt.

hier noch mal der Flyer: Klick

Gentechnik im Widerstreit

Die Grüne wollen, dass Greifswald zur gentechnikfreien Zone wird. OZ sprach mit Dr. Ralf Döring (Grüne) und Dr. Heinrich Cuypers (BioConValley)
OZ: Hat die Grüne Gentechnik ihre Verheißungen, wie die nach ertragreicherer Sotten und Wachstum unter Extrembedingungen, erfüllt?

Heinrich Cuypers: Ja, es gibt dafür schon Beispiele wie die Übertragung das Bio-Pestizid „BT Toxin“ oder die Herbizidresistenz RR. Inhaltsstoffe wurden z.B. bei „Golden Rice“ oder der Kartoffelsorte „Amflora“ verändert, die derzeit bei der EU zur Zulassung eingereicht wurde. Weiterhin werden derzeit salz- und trockentolerante Sorten entwickelt. Gentechnik-Landwirte können mit den zugelassenen Sorten umweltverträglichere Herbizide einsetzen, um Schädlinge zu bekämpfen. Nach einer Studie der Universität Hohenheim ist beispielsweise beim Anbau der genveränderten Baumwolle der Ertrag auf durchschnittlich 24% gesteigert und der Einsatz von Insektiziden um 54% reduziert.

Ralf Döring: Nein, die grüne Gentechnik hat Ihre Versprechungen nach ertragreicheren und dürreresistenten Pflanzen zur Bekämpfung des Welthungers nicht erfüllt. Es kommt zu verstärkter Intensivierung, Einschränkung von Fruchtfolgen oder einer Verminderung der Bodenfruchtbarkeit. Nur große Saatgutkonzerne können sich die enormen Entwicklungskosten leisten. Rund 80% der heute angebauten gentechnisch veränderten Pflanzen stammen so von Monsanto. Insgesamt schadet die grüne Gentechnik mehr als sie nützt.

OZ: Gehen Sie davon aus, dass die Verwendung gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere die Umwelt schädigt?

Cuypers: Das wird durch sehr aufwendige Zulassungsverfahren geprüft. Bewilligungen gentechnischer Arbeiten sind in Deutschland und der EU streng geregelt und nach ihrer Gefährdung für Mensch, Tier und Umwelt – in dieser Reihenfolge und Wertung – in die international 4 gültigen Sicherheitsstufen eingruppiert. Umweltschädigende neue Organismen werden nicht zugelassen. Ergebnisse zu möglichen Langzeitwirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen liegen trotz laufender europaweiter Untersuchungen noch nicht vor.

Döring. Ja. Entgegen der Behauptungen, dass weniger Herbizide zur Bekämpfung nicht gewollter Pflanzenarten landläufig als „Unkräuter“ oder „Beikräuter“ bekannt, sowie Pestizide zur Bekämpfung insbesondere von Schadinsekten verwendet werden können, zeigen etliche Studien aus den USA, Kanada und Lateinamerika, dass mehr und heftigere Pflanzenschutzmittel aufgebracht werden. Angeheizt wird der Teufelskreis durch rasches Resistentwerden der Beikräuter.

OZ: Sind gentechnisch veränderte Organismen ungesund oder schmecken sie schlechter?

Döring: Letzte Frage ist Geschmackssache. Ersteres ist völlig offen, da es keine Langzeitstudien gibt. Es gibt vereinzelte Studien, die verschiedene negative Auswirkungen auf die Gesundheit wie Unfruchtbarkeit, Veränderung des Blutbildes in den Leberzellen der Versuchstiere belegt haben. Diese sind ein starkes Argument dafür, endlich in die Erforschung der gesundheitlichen Risiken zu gehen. Wer jetzt gentechnisch veränderte Organismen anbaut und freisetzt, riskiert die Gesundheit aller.

Cuypers: Jegliche Veränderung einer Pflanze, ob durch klassische Zucht oder gentechnisch, kann zu einer Veränderung der Stoffzusammensetzung und damit Geschmack oder andere Eigenschaften in der Pflanze führen. Gesundheitsschädigende neue Pflanzen und daraus hergestellte Lebensmittel werden weltweit nach dem Codex der Weltgesundheitsorganisation nicht zugelassen. Vielmehr werden gesundheitsfördernde Organismen entwickelt, unter anderem der vitaminhaltige „Golden Rice“. Derzeit sind nur in Nordamerika, und zwar seit 1996, vor allem aus gentechnisch verändertem Soja und Mais produzierte Lebensmittel im Handel. Geschmacksveränderungen sind nicht bekannt.

OZ: Rechnen Sie mit Auswirkungen auf BioCon Valley, also den Wissenschaftsstandort Greifswald durch die Etablierung einer gentechnikfreien Zone ?

Döring: Nein, da die gentechnikfreie Region einzig den kommerziellen Anbau betrifft.

Cuypers: Die Bezeichnung „Gentechnikfreie Zone“ ist weder hilfreich noch angemessen für einen innovativen Wissenschafts- und Technologiestandort. Vieles wie Baumwollkleidung und Papiergeld wird aus Rohstoffen gentechnisch veränderter Pflanzen hergestellt. Interview: Eckhard Oberdörfer

Quelle: Ostsee-Zeitung 17. März 2009

Ziel der gentechnikfreien Region in Ausschüssen umstritten

Ziel der gentechnikfreien Region in Ausschüssen umstritten

Greifswald Die Bürgerschaftsfraktion Grüne/oK konnte mit ihrer Beschlussvorlage zur „Gentechnikfreien Region Greifswald“ im Bau- und Umweltausschuss keinen Erfolg erzielen. Nach langer Diskussion, geprägt von vielen Zweifeln insbesondere der Christdemokraten, gab es ein Patt: Bei drei Enthaltungen hatten sich jeweils drei Gremiumsmitglieder für bzw. gegen das Ansinnen ausgesprochen. Worum ging es?

Mit eindringlichen Worten versuchte Dr. Ullrich Bittner die Vorzüge einer „gentechnikfreien Region“, wie es sie mittlerweile an 160 Orten in Deutschland gebe, darzustellen. Die so genannte Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere bringe Gefahren mit sich, die heutzutage für Verbraucher kaum abzuschätzen seien. Der Fraktionsvorsitzende von Grüne/ok argumentierte mit Forschungsergebnissen, die über verschiedene Risiken aufklärten. Bittner, der ausdrücklich betonte, nicht gegen Gentechnik zu sein, plädierte für eine freiwillige Selbstverpflichtung der auf dem Gebiet der Stadt tätigen Landwirte, auf den Einsatz und die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen zu verzichten. So lautet einer der Punkte in der Beschlussvorlage. Ferner sollte bei Neuverpachtungen von seiten der Hansestadt dieser Verzicht vertraglich vereinbart werden.

Während sich Hinrich Kuessner (SPD) vehement für dieses Ziel aussprach und darin „eine echte Chance“ für Greifswald sieht, gab es bei anderen Ausschussmitgliedern große Bedenken. Gentechnikfreie Region könne beispielsweise suggerieren, dass auch entsprechende Forschung nicht gewollt sei. „Wir wollen Technologiestandort werden und geben jungen Wissenschaftlern auf diesem Gebiet keine Chance“, bemerkte Ausschussvorsitzender Jürgen Liedtke. Worüber Ullrich Bittner nur den Kopf schütteln konnte – die Formulierung „gentechnikfreie Region“ sei ein gängiger Begriff, der wissenschaftliche Arbeiten zum Thema in der Region keinesfalls ausschließe. Für Einwürfe, man kenne sich mit dem Thema nur wenig aus, konnte Bittner kein Verständnis aufbringen. Er hatte für einen Landwirt und einen Vertreter des BUND vorab Rederecht beantragt; der Ausschuss lehnte mehrheitlich ab. Indes plädierten die Christdemokraten, aber auch Dr. Jörn Kasbohm (Linke) dafür, mit den Landwirten in der Stadt zu sprechen, um deren Sichtweise zu erfahren.

Im Ausschuss für Wirtschaft, Kultur und Tourismus erhielten Burkhard Roloff vom BUND und Gerhard Schulz, der seit 1993 Pächter städtischer Flächen ist und 2007 auf ökologische Bewirtschaftung umstellte, Rederecht und plädierten für die Vorlage. Bemängelt wurde von verschiedener Seite, das kein Anhänger der grünen Gentechnik geladen war. Ein Brief von Heinrich Cuypers, Projektmanager der BioCon Valley GmbH, hatte nicht mehr alle Ausschussmitglieder erreicht. Er befürchtet einen Imageschaden für den Technologiestandort Greifswald und meint, dass der Verzicht auf grüne Gentechnik auch umweltschädigend sei, weil er die Nutzung der Gentechnik für eine umweltschonende Landwirtschaft verhindere.

Nach sehr ausgiebiger Debatte stimmte die Mehrheit auf Antrag von Wilfried Zink (CDU) dafür, die Entscheidung zu vertagen, um auch einen Vertreter der grünen Gentechnik zu hören. Ob das viel bringt, bleibt abzuwarten. Wie Peter Multhauf (Linke) bemerkte, ist hier keine wissenschaftliche, sondern eine politische Entscheidung zu fällen. Die Bürgerschaft wird am 30. März über das Thema beraten. Die Vertagung im Ausschuss hat darauf keinen Einfluss, weil Grüne/ok den Antrag direkt einbringen können. P. HASE/E. Ob.

Quelle: ostsee-zeitung.de 05.03.2009

Gentechnik: Stadt soll abschwören

Gentechnik: Stadt soll abschwören

Greifswald In mehreren Veranstaltungen wollen Umweltverbände und lokale Initiativen in den Folgetagen für eine Gentechnikfreie Region Greifswald werben. Die Kampagne, die vom Weltladen, der AgriKultur Gruppe Greifswald, dem Kreisverband von Bündnis 90/ Die Grünen und dem Bund für Umwelt und Naturschutz ausgeht, wird heute mit einem Informationsstand auf dem Fischmarkt eröffnet.

Für den 13. März kündigten die Organisatoren ein Forum im Lutherhof an. In der Stadtbibliothek geht es am 19. März um die Gentechnik und das Essen. Tags darauf soll die Idee einer Gentechnikfreien Region Greifswaldim Rathaus vorgestellt werden. Ziel der Kampagne sei eine eine freiwillige Verzichtserklärung auf Gentechnik durch die Hansestadt. Dazu hat die Fraktion Grüne/ok einen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht. Schon heute soll die Idee vom Umweltausschuss der Bürgerschaft diskutiert werden. „Die Anwendung von Gentechnik in der Landwirtschaft bringt einfach viele wirtschaftliche und ökologische Nachteile mit sich, sodass von ihrer Anwendung abgesehen werden muss“, erklärt Ralf Döring, Finanzpolitischer Sprecher der Fraktion GRÜNE/ok. Hinzu komme, dass die gesundheitlichen Risiken noch nicht geklärt seien. S. J.

Quelle: ostsee-zeitung.de 4.03.2009

„Mit Gift und Genen“ – Und wer ist Monsanto?

„Mit Gift und Genen“ – Und wer ist Monsanto?

Greifswald Am 4. Juli wird ab 21 Uhr zur Filmveranstaltung „Mit Gift und Genen“ – Und wer ist Monsanto? ins Ikuwo, Goethestraße 1, eingeladen. Dieser Dokumentarfilm beleuchtet die Machenschaften des weltgrößten Saatgut/AgrarChemie-Konzerns Monsanto. Mit einem Umsatz von 8,6 Mrd. US Dollar und Gewinn von 933 Mio. US-Dollar (2007) stellt der Konzern unter anderem Pflanzenschutzmittel und (gentechnisch verändertes) Saatgut her. 90 Prozent der gentechnisch veränderten Pflanzen der Welt sind von Monsanto hergestellt. Dazu gehören gentechnisch veränderte Soja- und Baumwollsorten, die gegen das Totalherbizid Roundup resistent sind. Die einzige hierzulande großflächig angebaute gentechnisch veränderte Pflanzensorte, der Mais MON 810 stammt ebenfalls aus den Laboren Monsantos. Dessen nicht genug. Verantwortlich ist Monsanto ebenfalls für die Herstellung des im Vietnamkrieg eingesetzten chemischen Kampfstoffes Agent Orange (enthält Dioxine) und des Rinderwachstumshormons rBGH. Wenn Du es genauer wissen willst, komm zum Filmabend ins Ikuwo. Der Eintritt ist frei. Auf sehr umfangreiche und anschauliche Art und Weise dokumentiert der Film „Mit Gift und Genen“ das weltweite Wirken von Monsanto. Organisiert wird der Abend von der agriKultur Gruppe Greifswald mit Unterstützung des Fachschaftsrates Biowissenschaften der Universität. Bei Fragen melden unter: agrikultur-hgw@no-log.org“

Quelle: Ostsee-Zeitung.de Donnerstag 03. Juli 2008 – 23:14 Uhr
http://www.ostsee-zeitung.de/archiv/index.phtml?Param=DB-Artikel&ID=3353582&Stichwort=agrikultur&Pre=DB-Artikel&Typ=Artikel&Card=0