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GELD stinkt nicht / Landwende 2.0 (die andere Seite des Schweinesystems)

Eine multimediale Veranstaltung in Kooperation mit der agriKultur gruppe
greifswald, dem Vereinzelt e.V. Hohenbüssow und dem I.G.E.L. eV. Zarnekla
Am 20.04.2010 um 19.00 Uhr im IKuWo

Die Veranstaltung ist Teil der Tu Wat Veranstaltungswochen



2009 Klimakonferenzschmelze: 2010 Landwende 2.0

Die Hoffnung, dass der Klimawandel zum Umdenken in der Politik beitragen
könnte, hat sich als irrig erwiesen. Der eingeschlagene Weg wird sogar
beschleunigt fortgesetzt.
Eine Kehrtwende in der Verteilung von Land, Erzeugnissen und nicht
zuletzt eine Änderung in Fragen von Im- und Export ist von der Politik
nicht gewollt. Die Grundsicherung der LandbewohnerInnen wird mehr als
zuvor durch verbilligte Agrarimporte, z.B. aus Europa, verhindert, so
dass die Landbevölkerung der Konkurrenz nichts entgegenzusetzen hat und
in die Städte abwandert.

Der Ernährungsausschuss des deutschen Bundestages will die
Agrarexportförderung von 3 Mio Euro auf mehr als 6 Mio Euro verdoppeln.
Die Gelder leisteten einen Beitrag zu mehr Wertschöpfung und zur
Schaffung weiterer Arbeitsplätze in der Ernährungswirtschaft. Die
Antwort unserer Politik heißt Veredlungsproduktion in Deutschland. Die
Verwurstung der ganzen Welt scheint unaufhaltsam. In den nächsten 40
Jahren ist die Verdopplung der globalen Fleischproduktion nötig, stellte
die FAO fest…
Die großen Herausforderungen, den Hunger und die Mangelernährung auf dem
Planeten bis 2015 zu halbieren, werden nicht zu schaffen sein, wenn es
so weitergeht bis morgen früh…

Abfall wird mehr u. mehr zur akzeptablen Währung. Mrd.-Betrug beim
CO2-Handel sind ein Beleg dafür. CO2 soll unter der Erde gehortet
werden, wie ein Goldschatz.
Das kostet und kurbelt die Wirtschaft an… Arbeit arbeit… aa… alles
Scheiße.

Darum denken wir: einfach anfangen, tu wat, MV tut ja so gut: Wildwuchs
organisieren u. praktizieren.
Bäume sind die besseren „CO2 -Speicher“.
Statt des polierten Globus eine etwas rauere Kugel.
Mehr Freizeit und Freiraum.

Nachtruhe und Winterschlaf.
Der Schutz der Schneedecke muss weichen – wie der Wald, damit der Taler
rollt.
(Monstertrucks sind durch das EU-Recht nicht mehr aufzuhalten)

Landwende 2.0 Nr.1: Anschlusszwang an städtischen Wohlstand und die
dazu passende gegenläufige Entwicklung

Der Tierversuch zeigt den Weg in die schöne neue Welt. Seit 2010 müssen
Wiederkäuer elektronisch erfasst sein und nur noch staatlich zugelassene
Samenspender werden erlaubt.
Die grüne Wiese wird von Tieren befreit. Hochleistungsrassen sollen
unter optimalen Bedingungen das Klima retten. Der Überwachungsstaat
entwickelt sich.

Auf der einen Seite ist die sinnvoll geordnete Kulturlandschaft der
kurzen Wege eingebunden in bewusst gesetzte Parks (Thünensche Kreise) -
für das Leben durch Kooperation.

Auf der anderen Seite ist der vorhandene Globalirrsinn mit seinen
subventionierten expansiven Veredlungsüberschüssen und der
subventionierten Rentnerreiseflut… – für das Geld durch Konkurrenz.

Das ist eine Systemfrage, die unserem Landwendepaket unterliegt.

Am 20.04.2010 um 19.00 Uhr im IKuWo Eine multimediale Veranstaltung in
Koop mit der agriKultur gruppe greifswald, dem Vereinzelt e.V.
Hohenbüssow und dem I.G.E.L. eV. Zarnekla

Diese Veranstaltung ist Teil der Tu Wat Veranstaltungswochen